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Geburtstag – diesmal der Fünfte

18 Mrz

Nun ist Ida also schon 5. Noch nie hat sie so auf ihren Geburtstag hingefiebert. Hat die Tage gezählt, bis der große Tag endlich da war. Dann, die Tage gezählt, bis sie mit dem neuen Fahrrad zum Kindergarten radeln konnte, um dieses den anderen zu zeigen – und dann natürlich auch: der Kindergeburtstag. Nur Mädchen. Eigentlich -alte Familienregel im Hause Hildenbrand – maximal 5. So alt wie man wird. Übersichtlich, sowohl für das Kind als auch für die Eltern 🙂

Bei den 5 „Ausgewählten“ waren 3 aus ihrer KiGa-Gruppe, 2 aus der Gruppe über ihr. (Die Kinder sind hier nach Geburtsjahr in Gruppen eingeteilt, zumindest in dem hiesigen Kindergarten. Alle aus einem Jahrgang kommen dann auch gemeinsam in die Schule, Stichtag ist hier also quasi der 1.1.) Das hieß aber, dass nur 2 Mädels aus ihrer Gruppe nicht eingeladen waren. Wäre auch blöd. Also durften die auch noch eingeladen werden. Eine brachte noch den kleinen Bruder mit, eine konnte nicht, also war das Haus voll. Viel Programm gab’s nicht, die meisten waren vorher noch nicht hier – also konnte Ida zeigen, wo ihr Zimmer ist, welche Spielsachen sie hat usw. Da wurden Puppen an- und umgezogen, Koffer gepackt, alles angeschaut/auseinandergenommen. Und auch Emil war von so viel Trubel begeistert. Dann gab es Würstchen für alle (norwegisches Kindergeburtstagstraditionsessen – eigentlich praktisch, weil schnell, einfach, wenig vorzubereiten – und die Kinder finden es gut) samt Gemüsesticks mit Dip. Dann weiteres Spielen & Geschenke-Auspacken (von Fensterbildern zu Perlensett mit Hello-Kitty-Anhängern über Puppenkleidung zu Mini-Stoffhündchen) und dann also der Kuchen. Ida hatte sich erst einen Kuchen in Weihnachstbaum-Form gewünscht. Ich find das ja schön, die Sache mit dem Kuchen dekorieren. Zumindest war ich von meinem ersten Versuch begeistert. Aber hallo: Weihnachtsbaum? Im März? Gerne in rosa? Nee. Echt jetzt!

Der zweite Vorschlag war dann: ein Herz. Besser. Viiiiiel besser. (Ich hätte ja auf einen Kuchenwunsch in „Hello-Kitty“-Form getippt. Aber: Herz ist einfacher. In Ordnung)

Also hab ich mich daran gemacht, erst mal einen leckeren Teig zu finden. Es wurde Orangenkuchen in 4 Farben (etwas „ah“ und „oh“ wollte ich ja auch hören), in Herzform geschnitten, mit Marmelade zu einem zweistöckigen Werk aufgestellt – und mit Marmelade eingeschmiert. Hatte gelesen, dass der Fondant nicht direkt auf den Kuchen soll. Wurde aber daher irgendwie klebrig/weich, jedenfalls innen. Machte aber nix. Genau das fand Ida lecker. Besser hätte es nicht laufen können!

Also am Vorabend vor dem Fest (war übrigens am Freitag, 14., direkt nach dem Kindergarten) noch Fondant (für alle nicht-Motiv-kuchen-Bäcker: Zuckermasse. Eingefärbt. Schmeckt süß. Aber nicht unbedingt gut. Ist aber nett zum Dekorieren, wenn man -wie bei uns in der Familie fast alle- kein Marzipan mag.) drauf, Herzchen und Deko-Kügelchen, direkt vor dem Servieren die -wir konnten nicht widerstehen- Hello-Kitty-5-Kerze angezündet. Geburtstagskind und Gäste glücklich, zufrieden – und bestimmt schon im Zuckerschock.

Zum Schluß gab’s noch Topfschlagen, da durften die Kinder dann noch kleine Tüten mit Süßigkeiten „erklopfen“.

Alle, Groß wie Klein, fielen danach müde in ihre Betten. Ein schöner Tag.

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Verfasst von - 18/03/2014 in Uncategorized

 

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