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Archiv der Kategorie: Völkerkunde

Baby-Watching

Gestern hatten wir einen Termin beim 3-D-Ultraschall. So aktiv der junge Herr in meinem Bauch auch ist – erst mal lag er mit dem Gesicht Richtung meines Rückens und wollte sich nicht so recht zeigen. Mit etwas schaukeln und warten hat er sich dann aber doch mal gedreht und uns sein Gesicht gezeigt (dass er ein Junge ist, DAS hat er vorher schon gerne in die Kamera gestreckt *hihi*). Schon irgendwie beeindruckend, wie genau man das schon sieht… (Das Gesicht, meine ich 🙂 )

Ein Bild wird jedoch nachgereicht, wir warten auf die Zusendung der CD. Wie bei Ida damals…  Mal schauen, wie lange es dieses Mal dauert.

 

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Strahlende Unterschiede

Gestern wieder was dazugelernt. Hatte (vor längerer Zeit) eine Diskussion mit meiner Helferin darüber, warum sie nicht immer diesen Schutzkragen (von einer Bleischürze sprechen wir hier ja gar nicht…) benutzt, den man dem Patienten um den Hals legt, wenn er geröngt wird. Ihr Argument war, dass die Röntgen-Strahlung so gering sei, das müßte man nicht machen.

Hmmmm.

Nun ja. Ich konnte sie überzeugen, den Schutz auch gegen Ihre innere Überzeugung zu verwenden und ich dachte, das Thema sei durch.

Nein.

Neulich war der oberste Zahnarzt des Bundeslandes in unserer Klinik zu Besuch (ich konnte nicht dabei sein, Ida war an dem Tag krank) und da hat sie ihn gefragt, wie das denn nun wäre. Er hat ihr ZUGESTIMMT!!! Die Strahlung eines Zahnfilmes mit digitalem Röntgen beträge nicht mehr als die Strahlung, die man abbekommt, wenn man auf einen hohen Berg steigt und deshalb braucht man das nicht. Wir sollen auch Patientinnen nicht mehr fragen, ob sie schwanger sind. (Einige Röntgenbilder kann man ja getrost verschieben und müssen -meiner Meinung nach- nicht unbedingt in einer Schwangerschaft gemacht werden.)

???

Ja, ich weiß auch, dass die Strahlenbelastung für den Patienten gering ist. Aber dennoch ist es ein Leichtes für uns, den Patienten durch eine einfache Maßnahme vor diesem bißchen Strahlung zu schützen. Für mich klingt das so ein bißchen so wie: „Ich fahre so gut Auto, dass da keine Gefahr besteht, ich könnte einen Unfall bauen, also schnall ich mich nicht an.“ „Die Strahlung ist so gering, da kann man die auch aushalten.“

Bin ich spießig? Altmodisch? Überbesorgt? Oder sind die Norweger in diesem Punkt vielleicht „etwas“ sorglos? Ich persönlich tendiere natürlich zu letzterem Vorschlag…

Naja. Nachdem sie jetzt Rückendeckung von oberster Ebene hat, kann ich ja eigentlich nix machen. Außer mich wundern.

 
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Verfasst von - 07/05/2010 in Völkerkunde

 

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Neulich gelesen

in der Zeit, dass Marzahn die Bewohner anzog, nicht etwa, weil der Baustil besonders schön gewesen wäre, sondern weil die Wohnungen mit Zentralheizung ausgestattet waren.

hmmm.

Wenn ich’s mir recht überlege: das ist wirklich ein guter Grund!

(Vielleicht sollten mal einige Norweger in den Genuß dieser Annehmlichkeit, die für mich bisher so selbstverständlich war, kommen, um das auch mal hier einzuführen!)

 

Mitten in den Umzugsvorbereitungen

Fertig gestrichen ist inzwischen, unser Vermieter hat uns sogar eine Spülmaschine einbauen lassen (*juhuuuu*). Jetzt ist also Kisten-Packen angesagt, während Ida schläft. Der Liebste hat heute ein wenig meine Ansammlungen von Krimskrams (vor allem Bücher) moniert. Aber Bücher kann man doch nicht einfach lesen und danach wegwerfen…?!? (Okay, manche schon… Aber nicht alle!) Ich bin auch schon schwer damit beschäftigt, ein neues Zuhause für ein paar von ihnen zu finden. Klamotten hab ich schon brav ausgemistet und alles, in das ich sowieso nicht mehr reinpasse was mir nicht mehr so gut gefällt in eine große Tüte für die Altkleidersammlung gesteckt. Aber ich besitze wirklich viele Sachen. Nicht nur Bücher. Nicht nur Klamotten (Wobei Ida da mehr besitzt als ich! Jawollja!). Alles mögliche. Vieles, von dem ich mich nicht trennen will. Schnickschnack. Deko-Dingens. So was halt.

Ist das weiblich, dieses Ansammeln von „Unnützem“? Ich dachte, die „Jäger-und-Sammler“-Gene lägen auf dem Y-Chromosom. Tja. Vielleicht ist das nur der „Jäger-Anteil“? Das Sammeln, das kann ich jedenfalls auch!

 

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„Aktiv krank“

Nun – in D gibt es die Auswahl: krank oder gesund. (Oder nicht? Hat sich da in den vergangenen Monaten was geändert?)

Hier nicht. Hier gibt es so ein Zwischendingens. Eine „aktive Krankmeldung“. Hat meine Helferin. Was das ist? ’ne Schnapsidee! ’ne seltsam-norwegische Sache!

Das heißt, sie darf zur Arbeit kommen, wenn ihr danach ist, bleibt solange ihr danach ist und geht wieder (ihr habt’s erraten): wenn ihr danach ist. Aha. Im Moment sind das 2 x 2h/Woche. Das Ganze ist ’ne Erfindung, um Arbeitnehmer wieder langsam und schonend in den Arbeitsalltag zu integrieren. Ach so, dass sie die ganze Zeit dabei auch ihr volles Gehalt bekommt, das versteht sich ja wohl von selbst.
Und wenn die Zeit der aktiven Krankmeldung (ich glaube, maximal 4 Wochen) vorbei ist, wird sie wohl auch erst mal nur reduziert arbeiten. Gibt’s das in D? Sie bekommt dann eine 50%-Krankmeldung (oder so) – also: halb so viel arbeiten, volles Gehalt kassieren. Aha.

Kann mir ja eigentlich alles egal sein, ich arbeite ja nicht mehr. Aber meine Nachfolgerin kommt in Kürze nach Sykkylven, die hat dann eben keine Helferin. Aber Hauptsache, die Psyche meiner Helferin nimmt keinen Schaden… Dass das in meinen Augen unkollegial den anderen Mädels gegenüber ist, das versteht kein Norweger.

(Hab ich erwähnt, dass besagte Helferin wegen Schmerzen in der Hand krankgeschrieben war? Kein Burn-Out-Syndrom oder so…)

Wieder etwas, um sich einfach nur zu wundern.

 
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Verfasst von - 11/02/2009 in Völkerkunde

 

Noch 10 Tage…

dann kommt das Christkind! Die Zeit verfliegt. Hier liegt Schnee (naja, es war schon mal mehr, aber es ist immerhin noch weiß und sieht schön aus), seit gestern sind wir stolze Besitzer eines neuen gebrauchten Autos (für die Interessierten unter Euch: Opel Astra Kombi, Diesel übrigens).

Combi_01

Combi_02

Außerdem waren wir gestern zu einem herrlich-leckeren Truthahn-mit-selbstgemachtem-Rotkohl(-und-von-uns-beigesteuerten-Kartoffelklößen)-und-Walldorfsalat-Essen eingeladen. Ein wunderschöner Abend. Danke nochmal, S. & M. !

WeihnachtlichesEssen

Eigentlich wollte ich noch viel mehr geschrieben und berichtet haben, aber irgendwie fehlt mir gerade die Motivation dazu. Sorry.

Da bleibt mir nur, Euch allen da draußen einen schönen 3. Advent zu wünschen – besucht den Weihnachtsmarkt für mich. – So was kennen die Norweger -oder zumindest die Sykkylvener- nämlich leider nicht. Und selbst wenn, so gäbe es auch keinen Duft nach Glühwein, weil’s ja Alkoholisch ist. Auch wenn ich ihn dieses Jahr sowieso nicht trinken dürfte, so wäre der Duft schon schön weihnachtlich. Naja. Man kann ja nicht alles haben. Vielleicht schaff ich es in Deutschland ja noch zu einem kurzen Weihnachtsmarkt-Bummel und ’nem Becher Kinder-Glühwein.

 

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Auflösung des Rätselratens

Tip gefällig?

Schneespaziergang Velledalen

Schneespaziergang Velledalen

Ja, hier hat’s geschneit. Soooo schön! Wir waren auch gleich im schönen Weiß spazieren. Ich find’s herrlich!
[Irgendwelche Spätpubertierenden finden das offensichtlich genauso klasse und „sliden“ die ganze Zeit über den Coop-Parkplatz. Auch nachts. Bin ich fies und gemein, wenn ich denen wünsche, dass einer von denen mal gegen einen Pfosten knallt? Es muss ihm ja nicht mal was Schlimmes nichts passieren, aber so ein kleiner Denkzettel wäre schön! Dieses nächtliche Handbremsen-Spiel muss doch nicht sein, oder? Vielleicht bin ich spießig?]

Ach so: die Noten des Rätselratens waren die Meldodie zu „Schneeflöckchen, Weißröckchen“.

 
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Verfasst von - 24/11/2008 in allgemeines, Völkerkunde

 

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