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Action im Bauch

Der junge Herr ist ein aktiver solcher. Dass ich nachts aufwache, weil in meinem Bauch Turnübungen vor sich gehen, daran kann ich mich bei Ida nicht erinnern.

Seit gestern ist hin und wieder „große Action“ im Bauch. Er dreht und wendet sich (so noch Platz ist), boxt, strampelt und macht auf sich aufmerksam. Mal schauen, ob er wirklich noch über 4 Wochen warten will oder ob er schon mal ein bissl früher „hallo“ sagen möchte.

Inzwischen ist auch alles gepackt, mehr Kopfzerbrechen als die Kliniktasche für mich hat mir Idas Rucksack gemacht. Wenn ihr Bruder sich nämlich früher als in 3 Wochen (da ist dann die Oma da, die für die „Ida-Bespaßung“ zuständig ist, wenn Boris & ich ins Krankenhaus düsen müssen) auf den Weg macht, muss darf Ida zum ersten Mal alleine außer Haus schlafen. Und da braucht sie eben von Schlafsack über Kuscheltier zu Musik, Schnuller usw. die komplette Ausstattung. Ich hoffe jedoch sehr, dass der Herr sich Zeit läßt. Auch wenn sich so langsam wieder das wohlbekannte „Wal-auf-dem-Trockenen“-Gefühl bei mir einstellt.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 09/11/2010 in Bauchbewohner

 

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Zurück mit „Wassertassen“

Seit Samstag sind wir wieder in nordischen Gefilden. Der Urlaub war sehr sehr sehr entspannt, warm (max. 41°C mit WARMEM Wind – wer will denn das?) und schön. Trotz viel Sonne hat keiner von uns einen Sonnenbrand bekommen. (btw: Erinnert sich noch jemand an „SunBlocker“? Gibt’s die noch? Wir hatten jetzt LSF 50 dabei, wahrscheinlich hatte ein durchschnittlicher Sunblocker so um die 20… *hihi*. Daher: kein Sonnenbrand, aber auch keine nennenswerte Bräune. Damit kann ich aber leben.)

Ida hat morgens den „Mini-Club“ erkundet, nach einem Snack in der „Kid’s Corner“ (kostenloses Essen für Kinder bis 12 Jahren) gab’s Mittagsschlaf im klimatisierten Zimmer, nachmittags an den Strand. Ida hat es sooo genossen, ohne Windel herumzulaufen. Da muß sie sich hier eindeutig wieder umgewöhnen.

In einer Nacht hatten wir eine fies-summende Mücke im Zimmer, die Boris zur nächtlichen erfolglosen Jagd angetrieben hat. Am nächsten Morgen hatten wir alle 3 ein paar rote Einstichstellen. Ida hatte gleich 4 davon, alle im Gesicht: linke Ohrmuschel, linke Wange – und, der Symmetrie wegen, rechte Wange, rechte Ohrmuschel. Sie schien aber nicht sonderlich geplagt davon. Dass da noch ein roter Punkt auf ihrem Fuß war hab ich erst einen Tag später gemerkt und dachte noch, dass sie es aber echt fies getroffen hatte. (Mich hat das Mücken-Vieh nur 1x „angezapft“). Auch die 2 roten Punkte auf ihrem Kopf habe ich erst später gemerkt. Nun. Ihr Blut ist halt wohl süßer als meins.

Dachte ich.

Bis heute.

Da hat mich eine Nachricht des Kindergartens erreicht: Ida hat Windpocken (auf norwegisch „vannkopper“, was wörtlich übersetzt so viel wie „Wassertassen“ heißt)! Nix mit Mückenstichen (die werden auch nicht so schnell so viel mehr…)! Auf die Idee bin ich ja gar nicht gekommen! Deshalb war sie in den letzten Tagen eben auch ein bissl quengelig, aber wir haben das mehr auf den „Rückreisestress“ geschoben. Nun ja.

Machen kann man nichts, ich hab sie jetzt mit „Anti-Juck-Spray“ (empfohlen von Kindergarten und Apotheke: so teuer, dass es einfach unglaublich gut helfen muss!) eingepinselt, bisher hat sie noch nicht gekratzt. Aber es sind auch schon mehr rote Punkte geworden, mal schauen, wo das endet…

Jedenfalls bleibe ich also nach meinem nachurlaublichen Kurz-Intermezzo „auf Arbeit“ (ja, so sagt der Norweger das!) mit dem kränkelnden Kindelein zu Hause. Wohl ’ne Woche, oder so.

Heute war ich übrigens noch bei der Hebamme, erster Check fürs Krümelkind. Konnte das Herz eifrig schlagen hören – hach, wie schön! 🙂 (Und da ich schon Windpocken hatte, ist’s für Kind Nr. 2 auch völlig harmlos. Gut so! Alles bestens!)

 

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